Meiningen startet mit einem Paukenschlag ins Kleinkunstjahr 2026: Am 23. Januar starten die Meininger Kleinkunsttage mit Michael Hatzius und seinem Erfolgsprogramm „Echsklusiv“.
Die legendäre Echse, ein ganzer Kosmos an Figuren und viel satirische Weisheit – das Publikum darf sich auf einen Abend voller feinem Humor freuen. Achtung: Für die Auftaktveranstaltung sind nur noch wenige Restkarten verfügbar, eine Abendkasse wird es nicht geben.
Doch das ist erst der Anfang eines Programms, das in seiner Vielfalt, seinem Witz und seiner Tiefgründigkeit längst zu den kulturellen Höhepunkten der Stadt zählt.
Höhepunkt im Februar: Verleihung des Thüringer Kleinkunstpreises 2026
Am 27. Februar wird im Volkshaus der Thüringer Kleinkunstpreis verliehen – ein Abend, der traditionell zu den strahlenden Fixpunkten der Kleinkunsttage gehört.
Der mit 5.555,55 Euro dotierte Preis geht in diesem Jahr an das Duo „Hart auf Hart“ – Elisabeth Hart & Rhaban Straumann.
Die beiden begeistern mit feinsinniger Satire, kluger Sprachakrobatik und einem Zusammenspiel, das deutsche und schweizerische Mentalität humorvoll verschmelzen lässt.
Im Anschluss präsentieren sie ihr Programm „Sie sagen stopp?“, bevor Piero Masztalerz, ausgezeichnet mit dem Deutschen Karikaturpreis 2025, mit „Halt die Fresse, Rapunzel!“ ein zweites Highlight dieses Abends setzt, der zeigt, wie lebendig, mutig und pointiert Kleinkunst sein kann.
Weitere Programmhighlights im Frühjahr
• 30. Januar – „Goethe Zeiten, schlechte Zeiten“ Das Weimarer Kabarett bringt Faust I und II zum Schenkelklopfen in die Kammerspiele.
• 7. März – „Die feisten: Familienfest“ Zwei Stimmen, ein Abend voller Humor und Musik – ein Garant für beste Unterhaltung.
• 15. März – »Backstreet Noise: Eine getrommelte Gangster-Satire voller Überraschungen« im Kressehof Walldorf
• 26. März – Hans Gerzlich: „ich hatte mich jünger in Erinnerung“ Ein Best-Ager-Programm mit Lachfaltengarantie.
• Abschluss im ersten Halbjahr am 3. Mai: Ingmar Stadelmann mit „Stadelmann liest Höcke“ zeigt er die einzige Thüringen-Show seines Programms – politisch scharf, satirisch präzise.
Weitere Glanzlichter im Herbst
Isabel Varell feiert am 11. September das Leben mit Gesang und Geschichten voller Herz und Humor und startet damit den Herbstpart der Kleinkunsttage. Felice & Cortes entführen uns in einen magischen „Little Giftshop“, in der Musik, Jonglage und Poesie verschmelzen.
Serhat Dogan und Moritz Netenjakob feiern die deutsch-türkische Verwandtschaft mit einer „Schwagerparty“, die kulturelle Unterschiede liebevoll und urkomisch beleuchtet.
Und Daniel Helfrich parodiert sich selbst so überzeugend, dass man sich fragt, ob man nicht gerade doppelt lacht.
Ein Festival, das Haltung zeigt
Die Meininger Kleinkunsttage stehen für Humor mit Tiefgang, für kluge Unterhaltung und für die Kraft der Satire in einer Zeit, die klare Stimmen braucht.
„Die Kleinkunst lebt von der Nähe zum Publikum, vom Mut zur Zuspitzung und vom Spiel mit Sprache und Perspektive. Sie ist Spiegel und Kommentar, manchmal Trost, oft Provokation – und immer ein Ausdruck lebendiger Demokratie.
In einer Welt, die sich zunehmend polarisiert, ist es umso wichtiger, Räume für kritischen Humor und kluge Unterhaltung zu schaffen. Meiningen tut dies mit Leidenschaft und Überzeugung“, betont Meiningens Bürgermeister Fabian Giesder beim Blick auf das bunt gemischte Programm.
Neu 2026: Das Abo-Ticket – fünf Abende, ein Preis, viel Ersparnis
Erstmals gibt es die Kleinkunsttage auch im Abo. Für 89,50 Euro erhalten Besucherinnen und Besucher fünf ausgewählte Veranstaltungen und sparen dabei bis zu 30 Prozent gegenüber dem Einzelkauf.
Im Abo enthalten:
• 27. Februar – Verleihung Thüringer Kleinkunstpreis (Hart auf Hart & Piero Masztalerz)
• 26. März – Hans Gerzlich
• 11. September – Isabel Varell
• 9. Oktober – Felice & Cortes
• 16. Oktober – Daniel Helfrich
Wichtig: Die Anzahl der Abo-Tickets ist begrenzt.
Programm, Tickets & weitere Infos
Alle Termine, Tickets und das neue Abo-Angebot finden Interessierte unter: www.meininger-kleinkunsttage.de.



